Ultsch Consult Insights — Tourismus / Partner Spotlight
Ein DMC, 45+ Destinationen: Wie Gateways of Europe jede Gästegruppe abdeckt, die Reiseveranstalter aus Südostasien verkaufen
Vom privaten Van für fünf Personen bis zum 49-Sitzer-Bus für eine Incentive-Gruppe: Hotels, Guiding und MICE-Logistik immer inklusive. Der europäische Partner von Ultsch Consult baut das Programm um den Gast — nicht umgekehrt.
Europa von Bangkok, Kuala Lumpur oder Ho-Chi-Minh-Stadt aus zu verkaufen bedeutet, in derselben Saison sehr unterschiedliche Gästetypen zu bedienen. Individualreisende buchen kurzfristig über das Handy. Familien reisen als Gruppe über eine vertraute Agentur. Und MICE-Gruppen brauchen vor allem eines: eine einwandfreie Logistik vor Ort. Gateways of Europe ist genau darauf ausgelegt, alle drei Gästetypen aus einer Hand abzudecken. Das Unternehmen ist eine europäische Destination Management Company und Partner von Ultsch Consult.
45+
Destinationen in Europa
30+
Länder im Handelspartner-Netzwerk
5
Abgedeckte Regionen in Europa
MICE-Ready
Event-Planung, Catering & Logistik
Ein Netzwerk, ein Ansprechpartner
Gateways of Europe organisiert Inbound-Reiseprogramme in mehr als 45 Destinationen. Das reicht von Großbritannien über Kontinentaleuropa und Skandinavien bis zum Balkan und ins Baltikum. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen weltweit mit Handelspartnern in über 30 Ländern zusammen. Für einen Operator, der ein europäisches Mehrländer-Programm zusammenstellt, nimmt diese Struktur einiges an Komplexität weg. Sie bleibt sonst am eigenen Schreibtisch hängen. Denn statt für jedes Land einen eigenen Ground-Agenten zu briefen, übernimmt ein einziges Team die gesamte Route. Dazu zählen Hotelbeschaffung, Transport, Guiding, Verpflegung und die Problemlösung vor Ort. Das Unternehmen beschreibt seine eigene Stärke als Kombination aus solider operativer Umsetzung und echter Vertrautheit mit internationalen Quellmärkten, darunter Südostasien. Tatsächlich untermauert es das auch strukturell. Eigene Mitarbeitende sitzen direkt in der Region, neben Indien und dem Nahen Osten. So bleibt die Beziehung nicht auf ein europäisches Büro beschränkt.
Dieser Full-Service-Umfang geht über Transport und Hotels hinaus. Die Verpflegung läuft über geprüfte Restaurants mit unterschiedlichen Küchen, nicht über ein starres Menü. Sightseeing-Tickets und Destination-Erlebnisse sind zudem vorab organisiert statt erst vor Ort gebucht. Und das Guiding übernehmen mehrsprachige, lizenzierte Guides sowie professionelle Reiseleiter. Für einen Operator bedeutet das letztlich einen Vertrag und einen Ansprechpartner. Ohne dieses Setup wäre die Koordination mehrerer lokaler Zulieferer pro Land nötig.
Für jede Gästegruppe die passende Lösung
Nicht jeder Gast, der nach Europa reist, braucht dasselbe Produkt. Deshalb spiegelt der Fuhrpark von Gateways of Europe genau das wider. Private Chauffeur-Vans mit bis zu sieben Sitzplätzen eignen sich für kleine Familien oder Individualgruppen. Sie wollen eine feste Route, aber mit Spielraum. Ein zusätzlicher Stopp, ein langsameres Tempo — beides ist möglich, ohne die ganze Reiseroute neu zu verhandeln. Moderne Reisebusse mit bis zu 49 Sitzplätzen decken dagegen das andere Ende ab. Dazu zählen Schulgruppen, Incentive-Reisen und Familienfeiern über mehrere Generationen. Hier zählt vor allem reibungsloser, verlässlicher Mehrländer-Transport, nicht Flexibilität. Außerdem lassen sich fertige Van-Pakete bereits sieben Tage vor Ankunft bestätigen. Das ist relevant für den wachsenden Anteil unabhängiger südostasiatischer Reisender. Sie buchen Europa inzwischen kurzfristiger, als es im Gruppensegment traditionell üblich war.
Speziell für Firmen- und Incentive-Gruppen bietet Gateways of Europe volle MICE-Unterstützung: Event-Planung, Catering und Logistik. Gerade die Quellmärkte Singapur und Vietnam zeigen in diesem Segment echte Dynamik. Hinzu kommt dasselbe Guiding- und Transportnetzwerk, das auch für Freizeitgruppen genutzt wird. Darin liegt der eigentliche Unterschied. Es geht nicht nur darum, eine Destination zu verkaufen, sondern ein operativ solide durchdachtes Programm. Eines, hinter das ein Agent auch dann noch steht, wenn die Gruppe tatsächlich gelandet ist.
Wie “ready to sell” konkret aussehen kann
Die beiden folgenden Reiserouten sind reale Produkte von Gateways of Europe. Sie dienen hier lediglich zur Veranschaulichung, wie ein fertiges Programm aussehen kann. Tatsächlich erhält der Kunde am Ende ein individuelles Programm. Es ist exakt auf seine Anforderungen zugeschnitten und geprägt von der Praxiserfahrung von Gateways of Europe vor Ort.
Alpine Wonders (Beispielroute)
Zehn Tage von München nach Wien, aufgebaut auf nur drei Hotelbasen über neun Nächte. Auf dem Programm stehen Schloss Neuschwanstein, die Nordkettenbahn und die Swarovski Kristallwelten. Dazu kommen ein Tagesausflug in die Dolomiten, Hallstatts Seenlandschaft und Salzbergwerke sowie ein Mozart-Konzert in Wien vor der Abreise. Das zentrale Verkaufsargument ist die geringe Zahl an Hotelwechseln: weniger Transfers, ein ruhigeres Tempo. Zudem passt die Route gut in das Reisefenster von April bis Oktober, das südostasiatische FIT- und Kleingruppen-Reisende ohnehin bevorzugen.
Eastern Europe Ready-to-Sell Package (Beispielroute)
Neun Nächte, zehn Tage, fünf Länder — Deutschland, Österreich, Tschechien, die Slowakei und Ungarn. Die Route führt durch sieben Städte, von München und Prag über Salzburg, Innsbruck, Wien und Bratislava bis Budapest. Dabei setzt die Routenführung auf kurze Reisedistanzen zwischen den Stationen und eine gute internationale Fluganbindung an beiden Enden. Genau das macht die Route auch für Operatoren verkaufbar, die noch kein Fünf-Länder-Programm in Europa gebaut haben.
Beide Beispiele zeigen die Bandbreite, die Gateways of Europe bereits abdeckt — von einer kompakten Alpen-Rundreise bis zur Fünf-Länder-Tour.
Was das für Operatoren bedeutet, die Programme aus Südostasien heraus aufbauen
Der praktische Nutzen für einen Operator mit Sitz in Bangkok, Kuala Lumpur oder Ho-Chi-Minh-Stadt liegt weniger in der einzelnen Reiseroute. Entscheidend ist vielmehr, dieses Know-how nicht selbst aufbauen zu müssen. Dafür sorgt eine Kombination aus mehreren Faktoren. Dazu zählen eine DMC-Beziehung über Dutzende Destinationen hinweg und ein Fuhrpark, der von fünf bis fünfzig Passagieren skaliert. Hinzu kommen dedizierte MICE-Abwicklung für Incentive-Gruppen sowie fertige Produkte für genau die Mehrländer-Routen, die südostasiatische Reisende ohnehin nachfragen. Genau diese Kombination macht aus “wir könnten Europa verkaufen” ein Programm, hinter das ein Agent mit Überzeugung stehen kann.
Sources
- Gateways of Europe, von Ultsch Consult bereitgestellte Partnerunterlagen, Juli 2026 (internes Broschürenmaterial, nicht öffentlich zugänglich).
- Gateways of Europe, Unternehmenswebsite. gatewaysofeurope.co.uk
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